TEURE ELEKTROMOBILITÄT?

 
In Österreich werden ca. 2/3 der elektrischen Energie regenerativ, meist durch Wasserkraft erzeugt, daher haben mit Batterien betriebene Elektro-Autos das Potenzial die CO2–Emissionen um ca. 30% zu verringern.

Andere Schadstoffemissionen entfallen beim Betrieb der E-Autos völlig.

Elektro-Autos haben im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren verminderte Fahr-leistungen, geringere Reichweite, geringeren Komfort (Heizung, Klimaanlage), es gibt zur Zeit nur wenige Stromtankstellen.

Dazu sind Elektro-Autos, insbesondere wegen der Batterien erheblich teurer als Autos mit Verbrennungsmotoren.

Wieviel Prozent Mehrkosten für ein vergleichbares Elektroauto würden Sie, der Umwelt zuliebe, akzeptieren?

Was ist Ihre Meinung?
 

Kommentare:
 
 
Datum: 11. März 2010

Kommentar von:

Otto Z. zum Thema: Teure Elektromobilität
Dieses thema wird leider immer singulär fukusiert. es wäre vor allem wichtig das thema elektroauto zum automobil mit verbrennungsmotor gesamtheitlich zu betrachten, d.h. wieviel CO2 wird ausgestossen, inklusive der erzeugung des fahrzeuges und der zu erwartenden lebensdauer samt service- und ersatzteilbedarf. man wird bald feststellen, das es sich bei dieser betrachtungsweise schnell relativiert. man wird aber auch nicht umhin können einen alternative zum heutigen automobil zu finden, welche das sein wird weis noch keiner, sicher ist das es nur über einen zwischenschritt, den sogenannten range-extenders, gehen wird. am ende wird dann irgendwann des elektroauto wirschaftlich und energetisch abzubilden sein.
   
 
 
Datum: 11. März 2010

Kommentar von:

Roth R. zum Thema: Teure Elektromobilität
Ich denke, hier wird nur politisches Kleingeld auf Kosten der Autofahrer gewechselt. Wenn es um die angeblich so bedrohliche Umweltsituation WIRKLICH ginge, müssten VOR der öffentlichen Unterbreitung von fragwürdigen Vorschlägen, wie es das Elektromobil darstellt, zuerst die vielen anderen Möglichkeiten zur Reduzierung der Umweltbelastung ausgeschöpft werden. Z. B. darf man nahezu auf der ganzen Welt bei rot an der Ampel - sofern es der Querverkehr zulässt - rechts abbiegen. Nicht bei uns! Hier werden lange Wartezeiten an roten Ampeln mit laufenden Motoren von den Verantwortlichen billigend in Kauf genommen. Weiters könnte man spätestens ab 21.00 Uhr auf einen Großteil der Lichtsignalampeln bis etwa 06.00 Uhr ebenso gut verzichten, und würde damit Umwelt u. Nerven schonen. Da die Anzahl hier auf 1.000 Z. beschränkt ist, reicht der Platz nicht aus, alle meine Vorschläge hier zu unterbreiten, aber ich hätte diesbez. noch einige weitere "Pfeile im Köcher"! Würde diese sehr gerne darlegen!
   
 
 
Datum: 11. März 2010

Kommentar von:

Hagn N. zum Thema: Teure Elektromobilität

Es wurde die Frage gestellt, welche Mehrkosten man für ein vergleichbares Elektrofahrzeug akzeptieren würde. Die Frage ist, womit vergleichbar?
Ich fahre seit Beginn meiner Individualmobilität gebrauchte PKW < 10.000€, mit denen ich meine Familie transportiere, auf Urlaub fahre, und auch schon einmal bei einem Umzug mithelfe.

Gäbe es ein vergleichbares Fahrzeug, das 7 Personen mit einer Tankfüllung mindestens 600km mit ca. 130 km/h transportieren kann,  wäre mir diese Fahrzeug (ebenfalls gebraucht) 15.000€ wert.
Leider gibt es zur Zeit ein solches Fahrzeug nicht auf dem Markt. Die Fahrzeuge, die ich kenne, haben etwa die Größe eines Polo, fahren 100km/h Maximalgeschwindigkeit und müssen nach 100km für zumindest 3 Stunden an die Steckdose, um wieder 50-60% Ladung zu haben. Diese Fahrzeuge gibt es gebraucht für ca. 15.000€ zu haben. Ist der Batteriesatz kaputt, ist mit Kosten von 7000 - 10000€ zu rechnen.
Ein solches Fahrzeug kann also mein Familienauto nicht ersetzen, es kann lediglich als Zusatzfahrzeug eingesetzt werden, wofür es mir aber zu teuer ist. Der Komfort lässt auch zu wünschen übrig (aber man ist ja in der Jugend auch Ente gefahren).

Argumente für ein Elektromobil:

Die meisten Wege, die man zurücklegt, sind nicht weiter als 30km, man käme also hin und zurück mit einer Ladung.
Das Elektroauto könnte in einem intelligenten Stromnetz zum Zwischenspeichern überschüssigen Stromes verwendet werden.
Ich könnte das Auto mit einer PV-Anlage auf dem eigenen Dach kostengünstig und autark aufladen.
Steuer und Versicherung sind (derzeit) für reine E-Mobile ziemlich niedrig.
Der Wirkungsgrad des Antriebes ist viel besser, außerdem kann man die Bremsenergie nutzen.
Der Antrieb ist geräuschlos, hat nahezu volles Moment vom Stillstand weg und braucht kein Schaltgetriebe.
Keine Ölwechsel, durchgerostete Auspuffanlagen, kaputte Kupplungen, Motorsimmeringe, etc.... mehr.

Fazit: Als Zweit- oder Drittauto sehr gerne, aber dann müsste es billiger sein.

   
 
 
Datum: 12. März 2010

Kommentar von:

Sednig G. zum Thema: Teure Elektromobilität

Bei Praxistauglichkeit und tatsächlicher CO2 Ersparnis (inklusive Stromerzeugung) wäre ich bereit bis zu 15 % mehr zu bezahlen.

   
 
 
Datum: 15. März 2010

Kommentar von:

Machac zum Thema: Teure Elektromobilität

Ich würde eine Anschaffung durchführen wenn Stromtankstellen außerhalb meines Wohn/Parkplatzbereich preisneutral zur Verfügung stehen und technisch die Nachladezeit auf 2 Stunden begrenzt ist. Weiters garantierte Batterielebensdauer von 5 Jahren und Erneuerungskosten der Batterie max. 2.500 €. Anschaffungspreis zu gleichwertigen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor max. + 30%; Betriebskosten wie bei Verbrennungsmotor

   
 
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