Leiser Asphalt statt Lärmschutzwänden - Bayern zeigt wie es funktioniert
Wie das Bayrische Landesamt für Umwelt mitteilte, mindert ein neuer „leiser Asphalt“ auf der Bundesautobahn A9 zwischen Eching und Garching den Verkehrslärm um 8 dB(A). Dies kommt akustisch einer Abnahme des Verkehrs auf ein Sechstel gleich.
Der verwendete „leise Asphalt“ zählt zur 3. Generation des offenporigen Straßenbelages. Er ist rund 6 cm dick und hat etwa 25% miteinander verbundene Hohlräume. Nicht nur das Regenwasser verschwindet darin, sondern auch der Schall und es kommt nur noch ein kleiner Teil davon heraus. Der Lärm wird also an der Quelle bekämpft.
Den detaillierten Messbericht finden sie auf der Webseite des Bayrischen Landesamts für Umwelt http://www.bayern.de/lfu/laerm/berichte/berichte.htm.
Eine Anregung an die ASFINAG statt unentwegt monotone Lärmschutzwände aufzustellen, sich mehr mit diesem Gebiet zu befassen!
Univ.-Prof. Dr. H.P. Lenz
Technische Universität Wien
Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik
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